Aktuelles

Freiheit, die ich meine - Anne-Gaelle Bertho und ihre fünf Freunde

KW 29 | 27.07.2018

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Zum Publikumsliebling katapultierte sich Anne-Gaelle Bertho aus Frankreich mit ihren fünf Freunden. Die junge Senkrechtstarterin der Pferdeshowszene begeisterte die Zuschauer mit einer eindrucksvollen Freiheitsdressur voll leichter, liebevoller Eleganz und einer ganz besonderen Geschichte.

Sie hat alle fünf Pferde vor einem Schlachthof gerettet. In den letzten drei Jahren wuchs ein enges Verhältnis zwischen den Vierbeinern und ihrer Besitzerin. Auch als im Hintergrund die Motorräder losheulten, ließen sich die Fünf nicht aus dem Konzept bringen und waren mit ihrer Aufmerksamkeit schnell wieder bei Anne-Gaelle Bertho.

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Das Haupt- und Landgestüt Marbach bittet zum Tanz

KW 29 | 25.07.2018

Foto Merle Scheffer

Mit einem besonderen Schaubild überraschte das Haupt- und Landgestüt Marbach. Konrad Müller begleitete den Auftritt des Schwarzwälder Hengstes am langen Zügel musikalisch. Er spielte Toccato E-moll von Aram Chatschaturjan. Der gelernte Klavierbauer Konrad Müller ist Bereiter auf dem Haupt- und Landgestüt Marbach. Sein Kollege Lukas Maier stellte den zehnjährigen Schwarzwälder Hengst Markstein am langen Zügel vor. Voraussetzung für die Arbeit am Boden sei das Vertrauen des Pferdes. „Alles was wir von oben machen können, geht auch von Boden aus“, verriet Konrad Müller. Für eine romantische Stimmung auf dem Springplatz sorgten junge Fackelträgerinnen des gastgebenden Reitervereins.

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One Moment in Time - Jana Schlotter erhielt das Goldene Reitabzeichen

KW 29 | 24.07.2018 13:40

Foto Merle Scheffer

Im Rahmen der Schutterwälder Pferdenacht erhielt Jana Schlotter für ihre Erfolge das Goldene Reitabzeichen durch Gerhard Ziegler, Präsident Pferdesportverband Baden-Württemberg, überreicht.

Weil der Stadt (Stellberger): Rubin-Renoir heißt das Erfolgspferd von Jana Schlotter aus Weil der Stadt. Wie im Sturm eroberte er mit seiner Reiterin im vergangenen Jahr die diversen Siegertreppchen: 18 mal war das Paar in Dressuren Klasse S* siegreich von Weil der Stadt im März 2017 über Zeutern-Martinushof, Heidenheim, Nürtingen, Konstanz bis Marbach im August 2017. In Schutterwald gelangen Jana Schlotter und Rubin-Renoir im Juli 2017 gleich drei S*-Siege. In der Altersgruppe Junge Reiter startete die Zwanzigjährige auch schon im Ausland und gewann in Uggerhalne in Dänemark im Juni 2017 eine S*-Dressur und mit dem deutschen Team einen Nationenpreis. In Linkenheim-Hochstetten setzte sie im September 2017 einen wichtigen „Punkt“, denn sie gewann eine Intermediaire I in Klasse S**, was für das Goldene Reitabzeichen Voraussetzung ist. In der aktuellen Saison 2018 ging es mit dem Siegen munter weiter, denn im April heimste sie in Konstanz, Schorndorf und Mannheim drei weitere Siege in Klasse S* ein. Alles zusammen reicht nun „locker“ für das Goldene Reitabzeichen, das Jana Schlotter bei den Landesmeisterschaften in Schutterwald am 14. Juli verliehen wird. Verliehen? Ja, weil es das Goldene Reitabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung nur einmal im Leben eines Pferdesportlers gibt. Während man Medaillen und Titel immer mal wieder erlangen kann, ist das „Goldene“ ein ganz besonderer, im Sinne des Wortes, einmaliger Höhepunkt im Reiterleben. Dieses Erlebnis gewinnt für Jana Schlotter noch deshalb an Bedeutung, weil sie es mit einem einzigen Pferd innerhalb eines halben Jahres schaffte, die geforderten zehn Erfolge in der schweren Klasse zu sammeln. Das ist an sich schon eine Seltenheit und zeigt, dass die bisherige Ausbildung von Reiterin und Pferd ebenfalls eine besonders erfolgreiche war. 

Die BWL-Studentin Jana Schlotter, die in Calw studiert, hat neben Studium und Reiterei „keine Zeit mehr für andere Hobbies. Ich muss gut organisiert sein, um alles unter einen Hut zu bringen“, sagt die junge Frau gegenüber dem PRESSEDIENST. Außerdem hatte sie in der Schule auch diverse Erfolge zu verzeichnen. Am Gymnasium in Weil der Stadt bekam sie Auszeichnungen für sehr gute Abiturergebnisse unter anderem in Chemie und Wirtschaftslehre. Sie betont mit Blick auf ihre Reiterei die große Unterstützung durch ihre Eltern Ewald und Waltraud Schlotter. Denn offenbar ist die Freude an Pferden familienintern gefestigt, weil Jana Schlotters Vater als Springreiter ebenfalls bis Klasse S erfolgreich im Turnierzirkus unterwegs war. Die Familie verstand es wohl, den Ehrgeiz und den Fleiß von Jana Schlotter mit Zielstrebigkeit zu einer guten Symbiose zu verbinden. Das gelang und gelingt auch deshalb, weil die Familie einen eigenen Pensionsstall betreibt.

Beim Blick zurück auf die Anfänge ihrer Reiterei erzählt Jana Schlotter von ihrem ersten Shetlandpony mit Namen Willy, das sie als sechsjähriges Mädchen von ihren Eltern bekam. Nachdem sie mit drei weiteren Ponys Erfahrungen in Dressur und Springen und Siege bis zur Klasse L sammelte, gelang ihr mit dem Ponyhengst Stukhuster Ricardo go for Gold von Anjershof Rocky/Valentino der Einzug in den Landeskader und sie konnte gleich im ersten Jahr Siege in Pony-FEI-Prüfungen feiern. „Rico begeisterte mich durch seinen starken Charakter und seine Leistungsbereitschaft. Er ist als Hengst eine tolle Persönlichkeit und schenkte mir zahlreiche Siege in A-Dressuren sowie Siege und gute Platzierungen in Pony-FEI-Prüfungen auf L**-Niveau bis zu Erfolgen und Siegen in Klasse M* und M**. Jana Schlotters Vater ist bis heute ihr wichtigster Trainer, sagt sie. Seine Besonnenheit bei der Ausbildung trug wohl auch dazu bei, dass die junge Reiterin nicht nur Fleiß und Ehrgeiz mitbringt, sondern vor allem eine Stärke entwickelt hat: Gelassenheit vor dem Start. Mit derlei Eigenschaften gibt es auch schon ganz frühe Erfolge: 2012 wurde Jana Schlotter mit dem Pony Vize-Meisterin auf Landesebene und bei den Süddeutschen Pony-Meisterschaften gewann sie Bronze. Ein Jahr später bewährte sich ihre gute Ausbildung beim Deutschen Pony Dressur-Derby in Hamburg, wo sie Dritte wurde. Schließlich gewann sie im gleichen Jahr in Schutterwald die Pony-Meisterschaft sowie den Titel Ponymaster und den Titel bei den Süddeutschen Ponymeisterschaften. 2014 verteidigte Jana Schlotter ihren Landesmeister-Titel sowie den Titel Ponymaster. Bei den „Süddeutschen“ holte sie Bronze. 

2015 war das Jahr des Umbruchs. Jana Schlotter hatte den Umstieg auf Großpferde gut vorbereitet und trat sogleich bei den Junioren an. Sie gewann die Silbermedaille bei der Landesmeisterschaft in Schutterwald und kam bei der Deutschen Jugendmeisterschaft in Zeiskam auf Rang elf. 2016, so erzählt Jana Schlotter, „konzentrierte ich mich ganz auf mein Nachwuchspferd Sandro Boy, das ich auch gleich bei der Deutschen Jugendmeisterschaft vorstellen durfte. Und dann ging es 2017 in der Altersklasse der Jungen Reiter mit Rubin-Renoir unglaublich erfolgreich weiter mit dem internationalen Start in Dänemark, wo wir als deutsches Team den Nationenpreis gewannen. Es war ein unglaublich intensives Gefühl, die Nationalhymne zu hören!“ Auch in Schutterwald errang sie 2017 den Meistertitel der Jungen Reiter und wurde erneut zu den Deutschen Jugendmeisterschaften nach Aachen entsandt. Das Erfolgskonto ist dabei so umfangreich geworden, dass schon 23 Siege in Klasse S verbucht wurden. 

Von ihrem Pferd Rubin-Renoir von Rubin Royal/Cordeur schwärmt die erfolgreiche Reiterin geradezu: „Rudi ist ein engagierter, leistungsbereiter, fleißiger Wallach. Wir konnten tolle Erfolge feiern. Zugleich kann er aber auch sehr eigensinnig und ganz speziell sein. Er ist jedoch ein sehr liebenswertes Pferd und durch unsere gute Verbindung erreichen wir fast immer unser Ziel. Ich muss eben auf ihn eingehen.“ Auch Sandro Boy von Sunny Boy/Figaro war ein wunderbares Pferd, erzählt die junge Reiterin. Er kam im Jahr 2013 vierjährig zu ihr und wurde von ihr von Dressurpferdeprüfungen der Klasse A bis zur Klasse S ausgebildet. Dabei hatten die beiden auch erste Erfolge in der schweren Klasse erzielt. Sandro sei ein absolutes Ausnahmepferd gewesen, erinnert sich Jana Schlotter und ist bei der Erinnerung traurig: „Sandro ist leider im Dezember 2016 an einer Kolik gestorben. Er war so toll zu reiten. Sein Verlust ist das bisher schlimmste Erlebnis für mich.“ Sein Tod habe sie schon sehr aus ihrem Gleichgewicht gebracht, bis hin zum Gedanken, den Reitsport ganz aufzugeben. Doch sie überwand die Krise und fand neuen Mut, mit ihren Pferden weiterzuarbeiten. 

Viele Pferde hat Jana Schlotter in ihrer bisherigen Laufbahn geritten. Alle haben ihren Anteil an der reiterlichen Entwicklung der jungen Frau. „Jedes einzelne Pferd hat mich beeinflusst, mich weitergebracht. Jedes hat mir Erfahrung geschenkt.“ Die Zukunft sieht die junge Reiterin deshalb auch zweigeteilt: Kurzfristig will sie mit ihren beiden 16-jährigen Wallachen Rubin-Renoir und Fiogreen die Junge Reiter-Tour weiterverfolgen und mit den Nachwuchspferden Jungpferdeprüfungen reiten. Langfristig möchte sie die jungen Pferde ausbilden und möglichst auf S-Niveau bringen. Neben ihrer Familie, die sie kräftig dabei unterstützt, hat Jana Schlotter auch ein Vorbild und zwar aus einer ganz anderen Reitsportperspektive: „Michael Jung, unser Vielseitigkeitsweltmeister“ beeindruckt mich sehr, weil er sich so gut auf viele verschiedene Pferde einstellen kann und erfolgreich ist in drei Disziplinen: Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Seine Reitweise ist immer schön anzusehen und man kann bei Pferd und Reiter die Freude an diesem Sport erkennen.“ So ist es nicht verwunderlich, dass sich Jana Schlotter hier und da auch in den Springsattel setzt. In der Vergangenheit hat sie Springen bis Klasse L geritten und bildet aktuell auch ein junges Pferd im Springen aus. 

Was begeistert Jana Schlotter an den Pferden, fragt der PRESSEDIENST. „Ich finde es immer wieder faszinierend, wie leicht sich ein 600 Kilogramm schweres Tier von uns Menschen führen lässt und wie Pferd und Reiter an der gemeinsamen Arbeit Freude haben können. Das Gefühl, mit dem Pferd zu einer Einheit zu werden, so dass manchmal alles so leicht erscheint, ist einfach toll! Die starke Bindung zu meinen Pferden beeindruckt mich immer wieder.“ Dafür, dass diese Beziehung zu den Pferden so intensiv geworden ist in ihrem Leben, macht Jana Schlotter auch ihre Eltern verantwortlich. „Sie unterstützen mich beim täglichen Training und bei den Turnieren. Nur mit ihnen ist so vieles möglich geworden. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Und dieser Dank kommt als „Belohnung“ im Rahmen der Landesmeisterschaften in Schutterwald zurück in Gestalt des Goldenen Reitabzeichens, das Jana Schlotter ja nicht „alleine“ erarbeitet hat. Mit den Eltern, Freunden und sicher mit einigen Konkurrenten wird die feierliche Verleihung dann auch gebührend gefeiert am 14. Juli 2018.

Herzlichen Glückwunsch!      Martin Stellberger 

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Auf nach Südamerika - der Pferde wegen

KW 29 | 24.07.2018 13:02

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Für südamerikanisches Flair sorgte der Auftritt der beliebten Paso Finos auf dem großen Springplatz. Die Reiterinnen und Reiter ritten in eleganten Kleidern ein. Die grazilen Paso Finos zeigten den Tölt im Viertaktstakkato über den „Fino Strip“. Der Holzsteg verstärkte noch einmal den einzigartigen Klang und riss auch in diesem Jahr die Zuschauer mit. Während des Tölts sitzt der Reiter fast erschütterungsfrei auf einen locker schwingenden Rücken. Auf den Schimmeln ritten Manuela Indlekofer auf Futura de La Marisa, Kay Freund auf Delgado de La Marisa und Monika Mendez auf La Lluvia del Caron. Als farblichen Kontrast kamen Stan Paul auf Osiris del Gavilan (Falbe), Helmut Bross auf Amapola de Victoria (braun) und Britta Mülle auf Holandesa La Estrella (braun).

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Schutterwälder Pferdenacht auf und über dem Springplatz mit echten Adlern, fliegenden Motorrädern und natürlich vielen Pferden

KW 29 | 24.07.2018 12:50

Über 4000 Besucher genossen am sommerlichen Samstagabend die diesjährige Schutterwälder Pferdenacht am großen Springplatz auf der Fohlenweide.

Das Presseteam wird dieses Jahr etwas anders über das Schauprogramm berichten. Auf der Seite "Turnier-Highlights 2018" finden die Leser nur kurze Informationen über die Akteure des Abends. Bei jedem wird ein Link mit spannenden Texten und weiteren Fotos hinterlegt. Und auch wenn es etwas länger dauert, bis es fertig ist, lohnt es sich immer wieder vorbeizuschauen und in Erinnerungen zu schwelgen. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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Impressionen von der Meisterschaftsehrung

KW 29 | 24.07.2018

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Hier kommen einige Impressionen von der diesjährigen Meisterschaftsehrung. 

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Unser Imagevideo von den 31. Landesmeisterschaften

KW 28 | 21.07.2018

WIr präsentieren Ihnen unser neues Imagevideo - schauen Sie rein und erfahren Sie in knapp 8 Minuten, alles Wichtige über die diesjährigen Landesmeisterschaften der Spring- und Dressurreiter in Schutterwald.

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Ein Blick hinter die Kulissen

KW 28 | 20.07.2018

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„Mit normalen Typen kann man keine Show machen, dafür muss man brennen.“ (Resi Dangel)

Die Schutterwälder Pferdenacht gehört zum festen Bestandteil des Rahmenprogramms der Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften Springen, Dressur, Pony. Sie ist weit über die Grenzen der Ortenau bekannt. Samstagabend pilgern im Juli Jahr für Jahr kleine und große Besucher an den Springplatz und warten gespannt auf das Programm. Immer wieder erfreuen neue Schaubilder rund um Pferdestärken auf und über dem Springplatz die Zuschauer.

Die Vorbereitungen für eine Show, wie die Schutterwälder Pferdenacht, beginnen schon Monate vorher. In Schutterwald ist für die Organisation Alexandra Kühne seit vielen Jahren zuständig. Und sie hat Schützenhilfe auf der Suche nach passenden Schaubildern. Immer wieder fällt dabei ein Name „Resi“.  

Resi Dangel kommt aus Laupheim und erzählt mit leuchtenden Augen, dass die Pferde in einer Show sehr gut ausgebildet und eigentlich „verpackte Sportpferde“ seien. „Wir stellen als Kontrast zum Sport ein Programm für Familien zusammen, möchten das Publikum mitreißen“, fügt sie hinzu. Am besten sei es ein buntes Bild zu zeigen, die Vielfalt rund ums Pferd. So gehören zu Pferde-Show-Abende mittlerweile auch Hunde, Schafe, Gänse und wie dieses Jahr zum ersten Mal in Schutterwald auch Adler zum Repertoire.

Künstler sind besondere Menschen, das ist in der Pferdeszene nicht anders. Auf der Suche nach neuen Talenten ist Resi Dangel viel unterwegs. Live und vielleicht noch mit Fotos kann sie am besten entscheiden, ob das Feeling passt, der Funke überspringt. Kurze Videos können in beide Richtungen täuschen. In der Szene kennen sich die Organisatoren untereinander, helfen sich gegenseitig. In Frankreich und Italien ist die Pferdeshowszene vielfältiger und viel stärker ausgeprägt. Viele Artisten leben von ihren Shows, sprühen vor Lust am Leben. Es sei wichtig, ein ehrlicher, seriöser Partner zu sein. Mit ihrem Engagement kämpft sie auch gegen schlechte Erfahrungen der Artisten. Nach dem Buchen der Artisten hört die Arbeit von Resi Dangel nicht auf. Auch in Schutterwald kümmert sie sich um ihre Schützlinge, hilft bei Vorbereitungen, versucht Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und die Aufregung im Griff zu bekommen. Schon am Vorabend steht sie mit auf dem Springplatz, immer dezent im Hintergrund und doch aufmerksam. Passt auch alles?

Wer schon einmal auf der Bühne stand, weiß, jeder Abend und jedes Publikum ist anders. Unglücke und Sorgen in der Welt sind deutlich zu merken, aber auch die Temperamentsunterschiede in den verschiedenen Landstrichen. „Mit einem Auge bin ich immer beim Publikum, schaue, ob der Funke überspringt“, erzählt die leidenschaftliche Organisatorin. Sie kennt den Nervenkitzel und auch die Freude aller Akteure, wenn man nach einer gelungenen Show glücklich feiert. Wenn etwas nicht klappt, gibt es Kritik. Aber erst nach der Show, dass sei wichtig für die Zukunft.

In den letzten Jahren ist das Geschäft härter geworden. Die Kosten für Lebensunterhalt und Fahrten sind für die Artisten gestiegen, gleichzeitig gibt es weniger Sponsoren, was das Budget der Veranstalter schmälert. Ein Balanceakt, dem sich Resi Dangel immer wieder aufs Neue stellt.

Auf die Frage nach einer Lieblingsshow schüttelt sie den Kopf und antwortet: „Die Frage ist schon falsch. Jedes Event, jeder Platz ist anders. Es klappt nur, wenn man sich immer wieder neu öffnet, sich auf die Menschen einstellt. Es gehört einfach Herzblut dazu.“

Schon ist die gemeinsame Zeit auf ein Käffchen zu Ende. Resi Dangel erzählt noch begeistert von den Schaubildern der diesjährigen Schutterwälder Pferdenacht, dann läuft sie zu den Stallzelten. Die französische Senkrechtstarterin Anne-Gaelle Bertho ist schon da. Selbst im Fokus zu stehen, ist für die quirlige Frau ungewohnt, lieber wirbelt sie für ihre Akteure und dem Publikum am jeweiligen Tag im Hintergrund.

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Leuchtende Kinderaugen auf dem Springplatz in Schutterwald

KW 28 | 18.07.2018

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Am Sonntag erhielt der evangelische Kindergarten „Arche“ für die Standorte Schutterwald und Höfen zwei Holzpferde sowie einen Spielzeugkoffer und Plakate vom Pferdesportverband Baden-Württemberg durch den Präsidenten Gerhard Ziegler und Jugendwartin Petra Schubert überreicht.

Gebannt schauten die Mädchen und Jungen mit ihren Eltern am Sonntagnachmittag den Springreitern zu. Die Hindernisse waren ganz schön hoch. Dann durften sie mit ihren Erziehern Konstantin Armbruster und Sylvi Isenmann auf dem Springplatz laufen. Hinter Gerhard Ziegler, Petra Schubert, Bürgermeister Martin Holschuh und Reiner Osswald, Vorstand des RV Schutterwald, entdeckten 12 Kinder zwei schicke Holzpferde. Erstaunte Blicke. Dürfen wir? Neugierig näherten sie sich den Pferdchen, streichelten sie und die Augen der Kinder wurden immer größer. Immer mutiger ließen sie ihre Hände durch das weiche Fell gleiten. Vergessen alle Zuschauer und die vielen Erwachsenen um sie herum. Plötzlich setzte Gerhard Ziegler ein Mädchen auf das Holzpferd.  Er erhielt ein strahlendes Lächeln als Dankeschön. Alle Kinder warteten bis sie an der Reihe waren, lachten und entdeckten gemeinsam ihr neues Spielzeug, welches ab Montag in ihren Kindergärten stehen wird.

Der Pferdesportverband BW übergibt 10 Pferde an ortsansässige Kindergärten, zwei in Schutterwald. Mit der Aktion „100 Pferde für 100 Kinder“ sollen mehr Kinder wieder die Möglichkeit haben, Zeit mit Pferden zu verbringen. Langfristig soll eine Kooperation zwischen den Kindergärten und dem Reiterverein Schutterwald angestrebt werden, damit die Kinder Pferde auch live erleben können.

Zum Jubiläum des 100. Landwirtschaftliches Hauptfestes auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart hat sich diese einzigartige Zusammenarbeit mit dem Projektpartner „Pferde für unsere Kinder e.V.“ entwickelt. Zusammen mit dem Landesbauernverband in Baden-Württemberg, dem Haupt- und Landgestüt Marbach, dem Gestüt Birkhof, dem Pferdezuchtverband BW, dem Pferdesportverband BW und dem LWH (in.Stuttgart) soll ein Projekt stattfinden, bei dem 100 Holzpferde im Zuge des 100. LWHs für 100 Kindergärten in Baden-Württemberg gespendet werden.

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Auf Wiedersehen!

KW 28 | 15.07.2018 18:22

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Die Turnierleitung, das gesamte Helferteam und der Reiterverein Schutterwald gratulieren allen neuen Baden-Württembergischen Meistern und Championatgewinnern von 2018 sehr herzlich.

Wir bedanken uns bei allen Helfern und Funktionären und wünschen Teilnehmern, Besuchern, Funktionären und Helfern eine gute Heimreise,

Ihr Reiterverein Schutterwald